Wolfgang Metzler
Ac.aktuell.03.16

Wolfgang Metzler, Tondorf zeigt
Kunst im Kleinen Landcafe in Kerpen


Bildhauer Wolfgang Metzler präsentiert ab dem 9. April 2016 Werke aus seinem Schaffen im Kleinen Landcafe, Fritz-von-Wille-Straße, 54576 Kerpen. Die Ausstellung wird gemeinsam vom artcollegium und Claudia Kirfel-Meyer, die das Kleine Landcafe zu Beginn des Jahres übernahm, ermöglicht. Die Vernissage findet am 9. April um 11.00 Uhr statt. Neben Holzbildern, die häufig in streng geometrischer Manier aus Holzsplittern, Spänen und Spaltresten unter Verwendung klarer Farben gestaltet sind, zeigt Metzler auch Einzelobjekte sowie aus monolithen Holzblöcken oder Stämmen gearbeitete Figurengruppen. Die Ausstellung kann zu den üblichen Öffnungszeiten des Kleinen Landcafé besucht werden.


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Esther Blum
Ac.aktuell.05.14
artcollege stellt im "Kleine Landcafe" aus.

"Esther Blum Photoart" stellt vom 7. Juni bis 1. August 2014 im Kleinen Landkafe, Kerpen, Eifel aus.

Esther Blum zeigt Fotos in Großformat, aufgenommen mit ihrer eigenen Art der Makrotechnik. Farben und Symbolik verblüffen mit suggestiver Direktheit.
Auf ihren Reisen hat Esther Blum - 1970 in Gerolstein/Eifel geboren, wohnhaft in Jünkerath/Eifel - ein untrügliches Gespür für die symbolische Kraft der Fotografie entwickelt.
Ein Bild soll nicht anrühren, sondern vor allem "Gefühl" sichtbar machen. Nach einer kaufmännischen Ausbildung gelangt Esther Blum der Zugang zur Fotografie eher zufällig. Die Qualität des Sehens machen ihre Bilder zu eigenständigen Objekten, denn Fotos sind Bilder, die in der Vorstellung des Fotografen entstehen.
Als klassisch schlicht kann man die Fotografien von Esther Blum bezeichnen, die sie mit einer Canon EOS 60D macht - klar und ausgewogen in der Komposition. Wichtig ist, welche Feinheiten Esther Blum in ihren Objekten sieht und wie sie dies in ein Gesamtbild integriert. Die Wahrnehmung sagt schließlich in erster Linie etwas über den Wahrnehmenden aus und nicht über den Gegenstand, der wahrgenommen wird.

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Wolfgang Metzler
ARTCOLLEGIUM präsentiert Bildhauer Wolfgang Metzler

Kerpen.
Der Tondorfer Bildhauer Wolfgang Metzler präsentiert bis zum 6. Mai 2011 Werke aus seinem Schaffen im Kleinen Landcafe.
Die Ausstellung hat das artcollegium ermöglicht. Die Vernissage fandet am 2_ April um 18.00 Uhr statt. Metzler konzentriert sich auf die Arbeit an dem lebendigen Material Holz. Er nutzt dabei mit Vorliebe die im Werkstück angelegten Verwachsungen und macht sich bei seiner Arbeit ihre Formen und Strukturen zu eigen. Das Werk des Künstlers lässt sich nur schwer in unterschiedliche Kategorien gliedern. Da sind seine Holzbilder, die er in streng geometrischer Manier aus Holzsplittern, Spänen und Spaltresten unter Verwendung klarer Farben gestaltet. Weitere Kategorien sind die abstrakten, bedachtsam geformten Einzelobjekte sowie die aus monolithischen Holzblöcken oder Stämmen gearbeiteten Figurengruppen. Artcollegium und Landcafe zeigen einen Querschnitt der verschiedenen Arbeiten. Die Ausstellung kann zu den üblichen Öffnungszeiten besucht werden.

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Mies-Katalog
BEUYS BOXT - Ausstellung im Kleinen Landcafé

Im Rahmen der Ausstellung kam es zu einer besonderen Premiere. Am letzten Tag der documenta 5 in Kassel, es war der 8. Oktober 1972, trat Beuys zum legendären „Boxkampf für direkte Demokratie durch Volksabstimmung“ gegen seinen Schüler Abraham David Christian Moebus an. Drei Runden später hatte der Lehrer nach Punkten gesiegt. Hans K. Mies war Augenzeuge dieser Begegnung und hielt Teile des Kampfs auf seiner Super 8-Kamera fest. Sein Kurzfilm wurde erstmals nach 38 Jahren öffentlich gezeigt. Ausgestellt wurden auch drei gemeinsame Arbeiten von Beuys und Mies, die Beuys signierte und so als Gemeinschaftswerk bestätigte. 

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Mies-Katalog
KUNST FÜR ALLE

Für Joseph Beuys waren die „Multiples“ - in Mehr- bis Vielfach-Auflagen hergestellte Kunstobjekte - nützliche Träger seiner Ideen und seiner Kunst. Er sah in den Multiples die Chance, einen größeren Kreis von Menschen zu erreichen. Diese Werke entstanden, wie er es selbst beschreibt, als „Ergebnis überlegter Formgebung im Atelier, als Relikte von Aktionen, Produkte von Prozessen oder spontan aus einem konkreten Anlass heraus“.
Mies-Katalog
Hans K. Mies mit Collagen und Acyl-Malereien im Rathaus Hillesheim und im Kleinen Landcafé.

Mies arbeitete mit Collagen, grafischen Techniken, Lacksprays, Hinterglastechnik und zuletzt im Wesentlichen in Acryl. Aber auch fernliegende Rohstoffe wie Schokoladen-Mischungen, entsprechen seinem künstlerischen Spieltrieb. Er bezieht die Naturmotive, z. T ganz gegenständlich z. B. durch die Verwendung von Laubabdrücken, ein. Aus der Fähigkeit zur Naturbeobachtung folgt bei Mies auch sein unkomplizierter Umgang mit der z. T. reinen Farbe. Hans K. Mies verbrachte seine Kindheit in einem von Kunst geprägten Elternhaus in Essen. Dort erhielt er auch seine künstlerische Ausbildung. Außerdem studierte er Kunstgeschichte, Literatur und Psychologie in Köln, wo er auch als Pädagoge und als Künstler tätig war. Er war Mitglied der Gruppe Ruhr 62, arbeitete in den 80ern auch mit Beuys. Heute lebt er in Hillesheim. Die Nähe zur Natur und der Umgebung von Mensch mit Naturressourcen bestimmt die Thematik seiner neuesten Bilder, in denen die serielle Komposition von Abdrücken von Tierkörperteilen einerseits die Strenge ostasiatischer Kalligraphien erreicht, den Betrachter aber auf den zweiten Blick direkt berührt, wenn er di Gegenständlichkeit der gedruckten Formen erkennt.

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Haweng
Typomanie im Kleinen Landcafé.

Betrachtet man die Werke Hawengs, Bilder wie Skulpturen, fällt eines sofort ins Auge: Hier gehen Handwerker und Künstler Hand in Hand. Seine Kunst basiert auf dem Handwerk, der Künstler ist von ihm inspiriert. Das beweisen die verschiedenen Nuancen seiner Technik und Ausdrucksform. So ist es nicht verwunderlich, dass sich die Werke, die er mit Collagen-, Spachtel- und Prägetechnik fertigt, sich je nach Entstehungsperiode unterscheiden. Unbeirrt seinen Weg verfolgend, entzieht sich der Künstler großen und erfolgreichen Vorbildern, um Neues zu entwickeln. Lettern werden zum elementaren Merkmal seiner „Typomanie“. Materialien, Farben und Linienführung stilisieren gestalterische Grundsätze zu ästhetischen Kompositionen. Schönheit schafft Ordnung im Chaos.

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Tilemann
Eifelmaler Rolf A. Tilemann-Schenck.

Seine Leidenschaft für die rauen Landstriche der Eifel konnte der Maler nicht verleugnen. Mit gekonntem Pinselstrich entstanden vornehmlich Eifel-Motive in einem faszinierenden Wechsel der Jahreszeiten. Bei Tilemanns Arbeiten führten Licht und Schatten Regie. Wichtig und charakteristisch auch der Wolkenhimmel als Stimmungsträger in seinen Bildern. Rolf A. Tilemann-Schenck ist ein Künstler, der verhältnismäßig spät zur Malerei kam. Vor allem die Liebe zur Eifel und zu dem Landschaftsmaler der Düsseldorfer Schule, Fritz von Wille, dem „Maler der Eifel“, führten den Pulheimer Juristen zu Pinsel und Staffelei. Während seiner Zeit an der freien Malakademie in Köln entwickelte Tilemann seinen eigenen Stil. Mit gekonntem Pinselstrich entstehen vornehmlich Eifelmotive im Wechsel der Jahreszeiten. Bei Tilemanns Arbeiten führen Licht und Schatten Regie.

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VonWille
„Leben und Arbeiten des Eifelmalers Fritz von Wille“ war die Ausstellung in Jünkerath betitelt.

Erstmals wurden Utensilien aus seinem täglichen Leben und Arbeiten gezeigt. Dies hatte Sammler Erwin Wirz, dessen Eltern wesentliche Lebensabschnitte von Fritz von Wille begleitet haben, ermöglicht. So wurden unter anderem persönliche Fotoalben, Briefe und Skizzenbücher ausgestellt. Absolute Highlights waren die Original-Staffeleien sowie Malwerkzeuge des Eifelmalers. Selbstverständlich wurden auch Original-Gemälde präsentiert, die von Erwin Wirz und anderen Sammlern zur Verfügung gestellt wurden.

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Alte Buchkunst
Alte Buchkunst im Bahnhof Jünkerath.

„Ein Buch ist eine mit einer Bindung und meistens auch mit Bucheinband versehene Sammlung von bedruckten, beschriebenen, bemalten oder auch leeren Blättern aus Papier oder anderen geeigneten Materialien.“ So nüchtern kann man ein Buch natürlich auch beschreiben. Aber für die Menschen waren und sind Bücher mehr: Sie bedeuten Bildung, Unterhaltung, Information, Poesie, Kunst und Kultur. Bücher können Geschichte, Gegenwart und Zukunft sein. Dabei ist nicht nur der Inhalt von Bedeutung. Gerade antike und von Hand gefertigte Bücher sind Meisterwerke ihrer Schöpfer. Matthias Bonnesen ist Liebhaber und Sammler solcher Meisterwerke und weiß diese Arbeiten zu schätzen. Er ist Experte auf dem Gebiet der spätmittelalterliche Buchkunst und zeigte Teile seiner umfangreichen Sammlung.